KW 5: Das beste Essen everrrr

Ich war das erste Mal bei einer Massage, aß das beste Essen meines Lebens und schaute die erste Folge „Germany’s Next Top Model“ meines Lebens. Alles in Allem? Eine gute Woche fürs Herz!

Erlebt

Die letzten sieben Tage waren voller schöner Momente, sodass ich mich nun optimal für den Start in die 40-Stunden-Woche fühle. Aber von vorne:

Am Mittwoch ging es nach der Arbeit mit den Lieblingskollegen (also allen) ins ArabesQ, einem arabischen Restaurant mit Salzgrotte in Düsseldorf Grafenberg. Das Erlebnis Salzgrotte würde ich unter „Gut, das mal mitgemacht zu haben“ verbuchen, so ’nen richtigen Effekt habe ich allerdings weder auf Haut noch Lunge gespürt. Die Allergie, mit der ich mich seit einigen Tagen rumärgere (Ohne etwas wär’s ja langweilig …) wurde zumindest nicht schlimmer, mein Asthma vermutlich aber auch nicht besser. Schön war’s dennoch, nicht nur der grandiose Bernsteinboden (Vielleicht ist am nächsten Morgen eine Bernstein-Lampe auf die Amazonwunschliste gewandert. Ja, doch, schon, isse!), sondern auch die Quality-Time mit den Kollegen (Ja, das geht!). Zwar war mir schon vorher klar, wie glücklich mich der Zusammenhalt innerhalb der Agentur macht (Wer schon mal in einer Agentur gearbeitet hat, der weiß, dass das nicht unbedingt die Regel ist!), dennoch war es schön, dass auch mal gemeinsam eingesperrt in einer Salzgrotte zu spüren.

salzgrotte
Fancy Salzgrottenboden.

Gegessen

Direkt im Anschluss an die Salzgrotte ging es dann hoch ins Restaurant, das wirklich dermaßen authentisch eingerichtet war, dass man mir nach ein, zwei Cocktails auch hätte erzählen können, dass wir auf magische Weise in [hier bitte ein arabisches Land einfügen] gelandet wären. Aber nicht nur das Ambiente war absolut unbeschreiblich – auch das Essen war ne absolute Wucht. Eigentlich bin ich nicht so der Fan von gemischten Vorspeisen, was zum einen daran liegt, dass ich gerne weiß, was auf mich zukommt, zum anderen aber auch daran, dass ich viel Gemüse einfach nicht esse. Glücklicherweise teilten sich immer zwei eine gemischte Platte, sodass Tomaten, Zucchini und Co. einen Abnehmer fanden. Alles andere, das ich mitessen konnte, war absolut grandios. Vor allem die Auberginencreme hat mich umgehauen – und das, obwohl ich eigentlich kein Auberginen-Fan bin. Vielleicht überdenke ich meine Haltung diesbezüglich aber noch mal. Kommen wir zum kulinarischen Highlight des Abends, dem Hauptgang. Ursprünglich hatte ich das gebratene Thunfischsteak auf Couscous mit Dattelsirup bestellt, ich würde allerdings jede Wette eingehen, dass das, was da den Weg zu mir fand, eine Mischung aus dem Thunfischsteak und dem „Thunfischtatar auf Avocado-Salat“ war. Das war aber voll okay, denn genau so, wie’s war, war’s perfekt. Bestes Essen everrrrr!

Eine kleine Enttäuschung hin war tatsächlich der Nachtisch, der im Gegensatz zum Thunfischtata [sic!] leider ziemlich abgestunken hat. Die Konkurrenz war einfach zu stark.

Vermutlich Thunfischsteak auf Avocado-Salat.
Vermutlich Thunfischsteak auf Avocado-Salat.

Ein Highlight ganz ohne meine Kollegen war die erste Massage meines Lebens. Allerdings vielmehr wegen der Erfahrung und dem ganzen Drumherum als wegen des Ergebnisses. Weil’s wie gesagt eine absolute Premiere war, kann ich nicht sagen, ob das, was da passiert ist, wirklich genau so hätte passieren sollen, aber allgemein hat sich das Ganze als sehr ölig und geruchsintensiv erwiesen, sodass ich sofort zu Hause erst mal duschen musste, um mich in meiner eigenen Haut wieder wohlzufühlen. Die nette Massage-Frau hat allerdings das bestätigt, was ich schon lange weiß: Ich bin viel zu verspannt. So verspannt sogar, dass sie sogar regelrecht erschrocken war. Fest steht: Das war nicht meine letzte Massage. Experimentierfreudig wie ich bin, geht’s aber das nächste Mal woanders hin. Wie heißt es so schön? Andere Massagesalons haben auch gute Hände. Oder so.

Gesehen

Freitagabend ist etwas passiert, von dem ich eigentlich gar nicht geglaubt hätte, dass es in diesem Leben noch passiert: Ich schaute eine ganze Folge „Germany’s Next Topmodel“. Gemeinsam mit 3/7 meiner bezaubernden Kollegen und zwei Flaschen Dessertwein, von dem ich bereits sehr viel Gutes gehört hatte. Geil war der Wein in der Tat (Ein bisschen wie zu flüssiger Sirup – klingt das nicht perfekt?), so richtig dolle was gemerkt hab ich allerdings nicht. Daran kann man arbeiten, zum Beispiel bei der nächsten Folge GNTM (Yep, ich bin schon im Slang, merkt ihr, ne?).

Außerdem haben wir (Also der Freund und ich, so ganz ohne Kollegen!) auch fleißig Serien geschaut. Direkt im Anschluss an Jessica Jones haben wir die ebenfalls von Netflix produzierte Serie Sense 8 angefangen, in der acht Menschen auf der ganzen Welt auf mysteriöse Weise emotional und mental miteinander verbunden sind. Der Freund fand’s so semi, ich ein bisschen besser, wobei das Ende eher unbefriedigend war und die letzte Folge sich eher wie eine vorletzte Folge angefühlt hat. Habt ihr die Serie gesehen und könnt meinen Eindruck bestätigen?

Weil wir gerade so gut in Fahrt sind, haben wir auch schon die nächste gemeinsame Serie angefangen (und auch schon fast zur Hälfte durch … Aber dafür sind Wochenenden da, oder?): Mr. Robot! Nach vier Folgen habe ich bereits eine erste Theorie, die ich im weiteren Verlauf der Serie nun bestätigt sehen will.

Für mich ging’s zur Massage – und was habt ihr für euer Wohlbefinden gemacht?

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