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Inoffiziel  startet das neue Jahr immer an dem Montag, an dem Kalenderwoche eins beginnt – zumindest für mich. Also heute. Ja, ich bin eine von denen, die all ihre Hoffnungen fürs neue Jahr mobilisieren, fest daran glauben, dass mit dem Stichtag erster Januar quasi ein neues Leben beginnt. Oder zumindest eine neue Chance, ein neues Kapitel.
New year, new me – oder wie war das?

#2014

Im Gegensatz zum Vorjahr, konnte 2014 nur abstinken. Gefühlt ist dieses Jahr nämlich nichts passiert. Auch bei genauerer Betrachtung sieht’s eher düster aus, denn meine Jahreshighlights kann ich locker an einer Hand abzählen. Da wäre die Live-Show der drei Fragezeichen Ende März gewesen, die Brügge-Reise Anfang September und die (Feen-) Hochzeit einer meiner besten Freundinnen Ende September. Eigentlich eine ziemlich magere Ausbeute für 365 Tage. Die einzige Veränderung gab’s beruflich. Ende September hatte ich meinen letzten Arbeitstag als PR-Mädchen (“V. verließ auf eigenen Wunsch die Agentur …”) und bin seitdem wieder “nur” Studentin. Wenn man bedenkt, dass im Moment eine Hausarbeit, eine Klausur und eine Mündliche in der Pipeline sind, genügt das vorerst eigentlich auch. Noch stolzer wäre ich jedoch auf mich, wenn ich die gewonnene freie Zeit nicht nur für Sinnloses, sondern tatsächlich für dringende To-dos und zum Lerne nutzen würde. Würde, würde, Fünf-Prozent-Hürde …

#2015

Dafür wird 2015 das Jahr großer Veränderungen, das steht fest. Es wird das Jahr sein, in dem ich meinen Abschluss mache, vorausgesetzt ich kriege das mit der Masterarbeit überhaupt hin, und somit auch das Jahr, in dem ich mein Studentenleben hinter mir lasse und hoffentlich endlich weiß, wo es für mich beruflich hingehen soll. Nicht nur beruflich möchte ich meinen Platz finden, sondern auch im Leben. Seit Monaten schon hege ich Pläne, dass es 2015 wieder näher an den Freundeskreis gehen soll, denn die ständige Pendelei ist nicht gerade das, was ich mir unter der idealen Freizeitbeschäftigung vorstelle. Ich möchte mich angekommen fühlen, abends auch mal was mit Freunden machen und anschließend in meinem eigenen Bett einschlafen können. Die letzten Wochen haben deutlich gemacht, wie wenig mich tatsächlich in der Uni-Stadt hält, denn so schön ich’s hier auch finde – das Herz ist da geblieben, wo es vermutlich auch hingehört.

Neue Runde, neues Glück.

1 Comment

  1. Bei mir war es ähnlich: 2013 war so ein Knaller-Jahr, dass danach eigentlich nicht direkt ein noch besseres kommen konnte. Das war mir bewusst und es war okay – schließlich habe ich ein extrem eingeschränktes Studentenbudget und kann mir zurzeit einfach nicht die Reisen leisten, die ein normales Jahr zu einem extraordinären Jahr machen würden.

    Und dass es dich zurück in die Heimat zieht, kann ich vollkommen verstehen. Mir geht es genauso. Wenn ich in Hamburg mit Freunden unterwegs bin, dann ist es doch ungleich aufwändiger – alleine um die letzte Bahn zu bekommen, irgendwo zu schlafen (wenn der Heimweg zu meinen Eltern zu lang ist) oder nicht mal schnell wohin fahren zu können.

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