Kürbis, Suppe und ein Entschluss #SYNOPSIS

FOOD Stolz darf ich verkünden: Die Bananenbrot-Phase scheint endlich vorrüber. Nachdem ich zuletzt quasi nichts anderes essen wollte, bin ich diese Woche – schwuppdiwupp – ins andere Extrem gekippt und kann das Zeug erst mal nicht mehr sehen. Das ist übrigens das Grundlagenrezept, das ich zu meinen Bestzeiten zweimal wöchentlich mit kleinen Änderungen nachgebackt habe. Die 100 Gramm weißen habe ich durch 50 Gramm braunen Zucker ersetzt. Je nach Laune habe ich auch mal eine Ampulle Bittermandel-Aroma zusätzlich zum oder anstelle des braunen Zuckers reingeschmissen.

Aus einer spontanen Laune heraus nahm ich beim Wocheneinkauf einen Kürbis mit, den ich dann zusammen mit Süßkartoffeln, Zwiebeln und Feta in den Ofen schmiss und mit selbstgemachter Champignon-Cashew-Soße anrichtete. Leider muss ich mir eingestehen, dass ich – im Gegensatz zu gefühlt allen anderen Menschen auf der Welt – kein großer Kürbis-Liebhaber bin. Umso lieber habe ich dafür Rote Bete und das schon seit meiner Kindheit. Rote-Bete-Suppe (oder auch Barszcz) gibt’s bei mir im Herbst und Winter beinahe jede Woche.

NEW IN Gemeinsam mit Sindy war ich diese Woche in Mönchengladbach auf der Suche nach dem perfekten Eggshape-Mantel. Den habe ich zwar nicht gefunden, dafür aber zwei Pullover, die mir unheimliche Lust auf den Herbst, Spaziergänge im Laub und eine große Tasse Tee in einem gemütlichen kleinen Café machen. Lobend hervorgehoben werden sollte außerdem, dass keiner von beiden schwarz oder grau ist.

MOOD Es ist an der Zeit, etwas zu verändern. Viel zu lange schon habe ich Umstände in meinem Leben toleriert, weil ich dachte, dass ich keine andere Wahl hätte. Ich möchte aufhören, ständig in Habachtstellung auf die nächste Katastrophe zu warten, und endlich akzeptieren, dass ich manches eben nicht verändern, sondern bloß loslassen kann. Mit Kopf und Herz zermürben habe ich schon genug Zeit verbracht.

1 Comment

  1. Sehr guter Entschluss! Ich wünsche viel Erfolg – selbst arbeite ich auch noch daran…
    Und lustig, dass du mit der Kleidung ein ähnliches “Problem” zu haben scheinst: Ich habe langsam das Gefühl, ich mag schwarz und grau ein bisschen zu sehr… noch versuche ich es als “scandinavian chic” durchzumogeln..
    xx

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