Eine neue Tradition zu Ostern: Books Bunny

Bücher machen mich glücklich. Egal ob neu oder gebraucht, Taschenbuch oder Hardcover, selbst gekauft oder geschenkt bekommen. Letzteres passiert allerdings eher selten. Weil’s da dem Freund sehr ähnlich geht, haben wir dieses Jahr beschlossen, das mit einer neuen Ostertradition zu ändern – geboren war Books Bunny. Der Gedanke dahinter: Statt Schokolade oder anderen Süßigkeiten überreichen wir uns zu Ostern jeweils ein Buch, von dem wir denken, dass es dem anderen gefallen könnte. Tabu sind lediglich Bücher von der Amazon-Wunschliste, weil das zu einfach wäre. Ein bisschen mehr Herzblut darf schon noch drinstecken!

lesehase

Und das sind sie also, die Bücher, die uns Books Bunny brachte: “Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat” von Gavin Extence für ihn und “84, Charing Cross Road” von Helene Hanff für mich. Wir sind beide sehr zufrieden. <3

Warum es ausgerechnet diese beiden Bücher wurden? Verraten wir euch!

Von mir für ihn

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Meine Recherche-Taktik war ganz einfach: Ich guckte mir ein Buch aus, von dem ich wusste, das es dem Freund sehr gut gefallen hatte (“Mandels Büro” von Berni Mayer), und schaute ganz schnöde durch die Amazon-“Wer-das-gelesen-hat,-würde-auch-gerne-das-lesen”-Empfehlungen durch. In die engere Auswahl kamen spannende Titel und schöne Buchcover (das Auge liest mit!). Für “Das unerhörte Leben des Alex Woods” entschied ich mich, weil es inhaltlich gut in eine Kategorie mit Büchern wie “Everything Is Illuminated” von Jonathan Safran Foer und  “The Curious Incident of the Dog in the Night-Time” von Mark Haddon zu passen scheint, die der Freund beide las und mochte. Dass es bis heute noch nicht als Taschenbuch erschienen ist, machte mich zwar stutzig, schreckte mich aber nicht genug ab, um mein Bauchgefühl stumm zu schalten. Bestellt habe ich es schlussendlich in der Buchhandlung um die Ecke.

Von ihm für mich

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Wenn man ein Buch verschenkt und genau weiß, dass die Beschenkte Bücher liebt, dann ist es nur folgerichtig, dass auch das Buch selbst diese Liebe zur Literatur ausstrahlt. Bei meiner Suche nach einem passenden Geschenk bin ich über Umwege genau auf ein solches Buch gestoßen. Die formale Form eines (echten) Briefwechsels mag vielleicht auf den ersten Blick abschrecken, doch schon die erste Seite verrät, dass in 84, Charing Cross Road jedes Wort genau dort steht, wo es hingehört.

<3

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